zurück nach oben Wie kommt man zum Wudang Qi Gong? 1993 ging es los mit erhöhten Leberwerten. Auf der Suche nach dem Auslöser der Erkrankung begab ich mich auf eine Odyssee mit diversen Zwischenstopps bei Spezialisten  in Krankenhäusern und Unikliniken. Es gab auch immer mal wieder eine “Erfolgsmeldung” was die Ursache nicht war. Einen Auslöser wie Viren, Bakterien, Gifte, Drogen gab es einfach nicht. Durch dieses komplexe Ausschlussverfahren legte man sich nach ca.8 Jahren auf eine vom Körper selbst ausgelöste Leberentzündung (Autoimmunhepatitis Typ II) fest. Die Ärzte gingen davon aus, dass mein Immunsystem meine Leber angriff.  Seit 1995 erhielt ich eine Medikamentöse Therapie. Kortison sollte die Entzündung aus der Leber ziehen. Dazu erhielt ich Imurek, welches die Kortisondosis reduzieren sollte. Leider hat dies auf lange Sicht  nicht funktioniert. Mitte 2005 war das Lebergewebe dann soweit in Mitleidenschaft gezogen, das die Blutgefässe, die normalerweise das Blut zur Reinigung zum Organ führen, sich andere Wege suchten und dicke Krampfadern in der Speiseröhre bildeten. Das war ein sicheres Zeichen, das das Gewebe der Leber sich zur Zirrhose umgebaut hatte. Daraufhin empfahl man mir, mich auf die Transplantationsliste setzen zu lassen, was ich auch tat. Was mich besonders nachdenklich machte, war die Tatsache das ich alles tat was die Ärzte mir empfohlen, doch irgendwie verschlechterte sich mein Zustand immer mehr! Zur damaligen Zeit hatte ich zusätzliche Beschwerden, wie Muskel-, Gelenk-, und Knochenschmerzen, extreme Müdigkeit, dazu wiederkehrende Fieberschübe. Ich war absolut entkräftet und energielos. Ich suchte eine Heilpraktikerin in der Hoffnung auf, mir diesbezüglich etwas Linderung zu verschaffen und meine Lebensqualität wieder zu verbessern.Was die nächsten ca zwei Jahre alles passierte möchte ich unter dem Begriff “auf den Weg machen” zusammenfassen. (Akupunktur, Familienstellen, Klangmassagen, Besuch beim Heiler, viel Lesen und die Sicht der Dinge ändern , Trance, Kinesiologie,Craniosakrale Therapie u.u.) All die Dinge, die ich auf mich wirken ließ, kamen mir wie kleine Puzzleteile vor, die mich auf energetischer Ebene stärkten Bis jetzt hatte ich eine ganze Menge Therapeuten an mir “herumdoktern” lassen. Nun fühlte ich mich zumindest wieder so kräftig, dass ich selbst etwas für mich tun wollte. Ich brauchte also eine Methode mit der ich meine Energie weiter aufbauen konnte und die mir ständig zur Verfügung stand. Meine Wahl fiel auf Qi Gong, was aus dem Chinesischen kommt und Energiearbeit bedeutet. Ich meldete mich bei der Volkshochschule für einen Kurs an. Kurz bevor dieser startete, gab in der Lagerhalle Osnabrück ein Qi Gong Lehrer einen Vortrag. Auch daran nahm ich teil. Was mich an diesen Abend am meisten beeindruckte, war der Lehrer selbst. Er lebte genau das, was er vortrug. Ich nahm mit ihm Kontakt auf und vereinbarte einen Termin. Er erkannte auch sofort mein Energiedefizit. Wir begannen mit Energiebehandlungen und vorbereitenden Übungen auf das “Wudang Qi Gong”. Die ersten vier Behandlungen fanden wöchentlich statt. Die Wirkung davon war, dass ich noch müder und schläfriger wurde. Der Lehrer hatte mich allerdings darauf vorbereitet, deshalb akzeptierte ich es. Außerdem gab er mir eine Übung von den “Fünf Übungen des Wudang Qi Gong”. Dabei musste ich in einer festgelegten Körperhaltung pro Tag eine halbe Stunde stehen. Dies war ziemlich bitter, denn außer der Übung, etwas spazieren gehen und schlafen konnte ich Kräftemäßig nichts mehr bewältigen. Doch mit der Zeit wurde es, von Tag zu Tag kaum wahrnehmbar, besser.  Ich übte regelmäßig fast jeden Tag. Trotzdem mußte ich immer mal wieder Hilfe von “Außen” in Anspruch nehmen. So war ich nach langer Zeit bei meiner Heilpraktikerin um mich akupunktieren zu lassen. Danach gab sie mir eine Probe des Jiaogulan-Tee`s in die Hand mit einem kleinen Werbefleyer. Ich war sofort gefesselt von dem, was das “Wundermittel” doch alles versprach. Zwei Sachen sprachen mich sofort an. Der Tee sollte Immunstärkend sein und bei Lebererkrankungen unterstützend wirken. Weiterhin wurde ein Buch ( ISBN: 3893854339 Blumert/Liu: Jiaogulan, Chinas Pflanze der Unsterblichkeit) angepriesen, was weiterführende Erläuterungen über Jiaogulan enthielt. (aus meiner Sicht sehr empfehlenswert, mit Darstellung wissenschaftlicher Studien, auch für Laien verständlich) Außerdem recherchierte ich im Internet und verschaffte mir da einen Eindruck von Jiaogulan. Aber was nützt mir das ganze theoretische Wissen? Also gab es absofort jeden Tag etwa einen halben bis einen Liter Jiaogulan-Tee. Oft verband ich meine Qi Gong-Übung mit einer Tasse Tee vorweg. Was soll ich sagen. Von einen Tag auf den anderen gesehen tat sich eigentlich überhauptnichts. Aber das kannte ich ja schon vom Wudang Qi Gong, man muß die Wirkung auf lange Sicht sehen. Nun trinke ich Jiaogulan schon seit etwa 11/2 Jahren und gemeinsam mit den Wudang Qi Gong Übungen, dem Ling Zhi-Pilz und den Ginseng-Kuren zusammen hat sich einiges getan. Was ich hier in aller Kürze versucht habe darzulegen, ist ein Prozess von  ca. vier Jahren. Was ich auch klar herüberbringen möchte ist, dass ich Organisch nicht geheilt bin. Aber ich habe wieder eine Perspektive finden können. Was hat sich in dieser Zeit für mich objektiv und subjektiv verändert? Aus schulmedizinischer Sicht ist es ziemlich beachtlich, das sich meine Blutwerte trotz des Absetzen aller Medikamente schon seit Monaten in einem stabilen Zustand befinden. Gesteigerte Vitalität und Lebensfreude. Vertrauen in mich und andere ist wieder da. Ich habe keine Fieberschübe mehr. Die Infektionsneigung ist stark zurückgegangen. Ich bin nicht mehr Energielos und habe mehr Kraft für den Alltag. Ich habe ein Körpergefühl für mich entwickelt, was mir sagt, wann ich Hilfe von Außen (Akupunktur, manuelle Therapie) brauche. Dieser Bericht ist sehr komprimiert und ich denke, dass er auch die eine oder andere Frage aufwirft. Ich bin gerne bereit, mich diesen Fragen zu stellen. Steffen Wachsmuth, Osnabrück,  45 Jahre